Einheitliches 3D-Kommunikationsnetz

Ein Projekt zur Erprobung zukunftsweisender Kommunikationstechnologien in realen Szenarien.

Projektidee & Ausgangslage

Mit 6G sollen Latenzen im Sub-Millisekundenbereich, höchste Datenraten und eine nahtlose Integration von terrestrischer und satellitengestützter Kommunikation möglich werden. EPAK hat sich zum Ziel gesetzt, diese Technologien im Rahmen von Pilotprojekten praxisnah zu erproben.

Entwicklungsschritte

  • Konzeption und Simulation von neuen Waveforms und Beamforming-Verfahren
  • Aufbau von HF-Frontends mit Hohlleiterkomponenten und adaptiven Antennen
  • Integration von Drohnen-Tracking und 3D-Kommunikationsnetzen
  • BLDC-gesteuerte Bodenstationseinheiten für präzise Ausrichtung
  • Feldtests zur Verifikation von Reichweite, Latenz und Energieeffizienz

Ergebnisse & Demonstratoren

Im Projekt wurden funktionsfähige Demonstratoren aufgebaut, die den Einsatz von 6G in verschiedenen Szenarien zeigen. Dazu gehören die Echtzeitsteuerung autonomer Systeme, immersive Kommunikationsanwendungen und neue Sicherheitslösungen. Die entwickelten HF-Frontends und Antennensysteme wurden erfolgreich getestet und validiert.

Technologische Basis

Die Demonstratoren integrierten HF-Frontends, adaptive Beamforming-Algorithmen und BLDC-gesteuerte Bodenstationseinheiten. Ergänzend wurden Hohlleiterkomponenten zur Signalführung eingesetzt. Simulationen und Feldtests lieferten praxisnahe Ergebnisse zur Leistungsfähigkeit von 6G in realen Szenarien.

Kooperation

Zusammenarbeit mit über 20 namhaften Partnern aus Industrie und Forschung, wie z. B. der Deutschen Telekom AG, Rohde & Schwarz, der IMST GmbH, der TU Kaiserslautern und der Universität Bremen.

Bei dem Projekt wird untersucht, inwiefern 3D-Netze, bestehend u. A. aus Satelliten, Drohnen und Stratosphärengleitern, in der Lage sind, größere Gebiete mit Hochgeschwindigkeitskommunikation durch den 6G-Standard zu versorgen.